Der Zauber einer Leidenschaft, Zeit der Zärtlichkeit, art Isabell Kull poetry Ulrich Blankenhorn, camp verlag
März Keine Freiheit gibt so viel wie die Liebe fordert. Du träumst von diesem Augenblick ohne Wenn und Aber, suchst die Hand, die Deine hält, spürst den Blick, der Deinen sucht und bist im Glück gefangen. Du bist in Deiner Liebe frei, suchst doch den Kopf als Helfer, gehst gerne dann auf dünnem Eis und kannst es nicht erwarten. Du lässt Dich nicht auf Spiele ein, gibst alles oder nichts, willst lieber manchmal solo sein als Hin und Her getrieben. Der Augenblick der Wahrheit: Wenn die Sterne schmelzen und aus dem Nebel der Verzauberung die Körper wild entfesselt wachsen, sich winden im Stakkato der Lust, Leidenschaft den Rhythmus schlägt und das Entflammen der Ekstase sich trotzdem Zeit lässt für die Zartheit eines Kusses auf die Stirn. Der Zauber hält inne. Im Schweigen zarte Versuche, der Erschöpfung Herr zu werden, zärtlich das Beben der Herzen zu stillen. Keine Niederlage ist schöner als die nach dem entfesselten Sieg über enge, bedrängende Skepsis. Die Welt liegt Dir zu Füßen, im Himmel stapelt sich das Blau, und Du weißt, der Sieg ist wie eine Frau: Sie gibt sich dem, der nimmt. Manchmal lohnt sich auch das Warten. Der Zauber einer Leidenschaft
 
     
     
     
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