In der Dresdner Altstadt unter schrägen Dächern
geboren, als mittlerer Sohn des Kutschers Otto Döring,
am 21 Dezember 1925. Zweieinhalb Jahre Soldat,
danach Postamtsvorsteher im Erzgebirge, Holzfäller,
Titanweißhersteller, Hilfsschreiner, dann den Gefühlen
folgend: sechs Semester Studium an der Akademie
Merz in Stuttgart und vier Semester Philosophie bei
Max Bense. Zeichnen im Ballettsaal des Staatstheaters,
malen, illustrieren, typografieren.... Geld verdienen.
Umzug 1963 mit Frau und Kind ins Bauernhaus auf
der Schwäbischen Alb. 1968 die erste Ausstellung.
Viele weitere folgten.
"Malen ist Auftauchen an einem anderen Ort. Meine
Augen sehen immerzu, und ab und zu sind sie verzaubert.
Die Verzauberung geschieht an den gleichen Dingen,
die ich immerfort sehe. Von diesem besonderen
Ulrich Blankenhorn Lude Döring Sein der Dinge soll etwas in meinen Bildern sein."